Learning Plays – Audio online

The symposium ‘Learning Plays’ took place within the context of the Impulse Theater Festival 2016. They invited self-organized educational initiatives to exchange insights into their own practice and to examine the boundaries of knowledge. Now the lectures and discussions are online.

About the concept: “For Brecht conventional theater could only present “the structure of society (represented on stage) as incapable of being influenced by society (sitting in the audience).” In his ‘Lehrstücke’ he imagined a theater, a politics, and a pedagogy in which the division between active and passive is removed. Speakers take the position of an optimistic, affirmative yes-sayer or a an argumentative, disruptive no-sayer. At the end, when the boundaries between invited speakers and the audience are broken down, everyone has to adopt their own position. Do we say yes to existing institutions and try to adapt them to our goals? Or do we say no and brave exodus?”

With Markus Bader (Urban School / raumlaborberlin), Jamil Dishman (KulTür auf!, JugendtheaterBüro Berlin), Nils Erhard (KulTür auf!, JugendtheaterBüro Berlin), Valeria Graziano (Mind Your Head), Stefano Harney (School for Study), Ahmet Öğüt (The Silent University), Alessandra Pomarico (Home Free University), Rubia Salgado (Universität der Ignorantinnen / maiz), Mårten Spångberg (PAF), Vierte Welt Kollaborationen, Dmitry Vilensky (Chto Delat)

Curated by: Nora Sternfeld & Florian Malzacher

For more information on “Learning Plays” view www.festivalimpulse.de

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Kunstpädagogische Positionen – Forschungsliteratur im kleinen Format

Wer im Bereich Kunstpädagogik und Kunstvermittlung forscht oder sich damit in der Praxis beschäftigt, ist immer auf der Suche nach aktueller und thematisch relevanter Forschungsliteratur. Daher möchte ich auf die Reihe “Kunstpädagogische Positionen” hinweisen, deren wachsendes Text-Archiv seit 2003, in gedruckter Form in einem Webshop bestellt oder als PDF-Dokument runtergeladen werden kann.

Die Liste der AutorInnen liest sich wie das who-is-who der Kunstpädagogik und Kunstvermittlung. Das erste Heft “Zwischen Kunst und Unterricht
. Spots einer widersprüchlichen wie hedonistischen Berufsbiografie” von Hermann K. Ehmer
 erschien 2003. Der zuletzt veröffentlichte Beitrag “Visual Animation: Methods of Practice and Teaching” stammt von Martina Bramkamp. Die Publikationsreihe geht auf Vorträge von eingeladenen KunstpädagogInnen und KunstvermittlerInnen zurück, die an den teilnehmenden Universitäten in Hamburg, Köln, Oldenburg und Zürich im Rahmen der gleichnamigen Vortragsreihe ihre Position zur Diskussion stellen.

Im Editorial, verfasst von den HerausgeberInnen Andrea Sabisch (Universität Hamburg), Torsten Meyer (Universität zu Köln), Eva Sturm (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) und Heinrich Lüber (ZHdK Zürich), heißt es: “Gegenwärtig tritt die Koppelung von Kunst & Pädagogik, Kunstpädagogik, weniger durch systematische Gesamtentwürfe in Erscheinung, als durch eine Vielzahl unterschiedlicher Positionen, die aufeinander und auf die Geschichte des Faches unterschiedlich Bezug nehmen. Wir versuchen dieser Situation eine Darstellungsform zu geben. Wir setzen die in Hamburg begonnene Reihe fort mit kleinen Publikationen, in der Regel von Vorträgen, die im Arbeitsbereich Ästhetische Bildung der Universität Hamburg (blaue Hefte), dem Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln (rote Hefte), dem Arbeitsbereich Kunst-Vermittlung-Bildung der Universität Oldenburg (grüne Hefte) und dem Departement Kulturanalysen und Vermittlung der ZHdK Zürich (gelbe Hefte) gehalten wurden.”

Was besonders überzeugt ist die thematische Bandbreite und Vielfalt aktueller Fragestellungen, die einen Ausschnitt der fachdidaktischen Forschung und Diskussion mit Bezug zum Schulfach Kunst, aber auch “im Bereich der Koppelung von Kunst & Pädagogik als Unterricht, Vermittlung oder Bildung” (Editorial) abbildet. Let’s start reading, sharing and exchange ideas!

Videos from the Louisiana Research conference: “Between the Discursive and the Immersive”

What are the potentialities of art museums as research based institutions?

The conference “Between the Discursive and the Immersive” was held at Louisiana Museum of Modern Art in December 2015. Leading curators, scholars and museums directors such as Mark Wigley, Francesco Manacorda, Anselm Franke, Thomas J. Lax, Johanna Burton, Victoria Walsh, Hendrik Folkerts, Molly Nesbit and Maria Finders were invited to reflect and talk about how exhibitions function as mediums for research and how artistic research can contribute to art museums in the 21st century. The conference offered a creative forum for discussing new models for research that take into account the institutional specificities of modern and contemporary art museums.

Now you can watch all the lectures online.

Mission Kulturagenten – Online-Publikation des Modellprogramms “Kulturagenten für kreative Schulen 2011-2015”

Im Verlauf des Modellprogramms “Kulturagenten für kreative Schulen” sind in den beteiligten Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen zahlreiche Konzepte, Projekte, Formate und Strukturen entwickelt worden, wie kulturelle Bildung in Schule und Kulturinstitutionen verankert werden kann. In der Onlinepublikation “Mission Kulturagenten” werden diese Konzepte, Projekte und Formate sowohl in verschiedenen Textbeiträgen dokumentiert und reflektiert als auch als zahlreiche Praxismaterialien aufbereitet. Damit wird Erfahrungswissen aus dem Programm in Form von übertragbaren Projekt- und Qualifizierungsmodellen für Akteure aus dem Feld der kulturellen Bildung wie Schulen, Kultureinrichtungen, Kunstschaffende, Universitäten und der Politik zur Verfügung gestellt.

*Ein Querlesen zum Einstieg und eine tiefergehende Lektüre nach individuellen Interessen und Praxisfragen lohnt sich! Die Besonderheit des Modellprojekts und dieser umfangreichen Dokumentation liegt sowohl in der Vielstimmigkeit aller Beteiligten (Schulen, Institutionen, KulturagentInnen) als auch am breiten Spektrum der realisierten Projekte. Zu empfehlen sind hierbei die zusammengestellten Praxis-Materialien, die unter anderem  Arbeitshilfen für Schulen, Kulturinstitutionen und andere Akteure an der Schnittstelle zwischen Kultur und Bildung umfassen. Diese Arbeitstools sind aus den Erfahrungen aus dem Modellprogramm “Kulturagenten für kreative Schulen” abgeleitet und wurden in Zusammenarbeit mit den KulturagentInnen und den Länderbüros von der Geschäftsstelle des Kulturagentenprogramms entwickelt. Sie dienen als Anregungen und geben Tipps bei der kulturellen Profilbildung von Schulen, der Erstellung von Kulturfahrplänen, dem Aufbau von Kooperationen, der Vorbereitung, Durchführung, Organisation und Reflexion von Projekten sowie der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Online-Dossier – “Kulturelle Bildung in der Einwanderungsgesellschaft”

Die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e.V. (BKJ) hat ein fortlaufendes Online-Dossier zum Thema “KULTURELLE BILDUNG IN DER EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT – Kulturelle Bildung von, mit und für geflüchtete junge Menschen” veröffentlicht. Neben einer Stellungnahme der BKJ und ihrer Mitglieder werden Angebote, Ausstellungen, Initiativen und Projekte, Ausschreibungen und Fördermittel, Veranstaltungen und Publikationen veröffentlicht.

AkteurInnen der Kulturellen Bildung und der Soziokultur haben eine langjährige Praxis in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten sowie mit Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Familien nach Deutschland kommen. Der  Überblick soll helfen, Erfahrungen zu bündeln und zu nutzen, um aktiv und kompentent dazu beizutragen, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Not in Deutschland ankommen, ihre Rechte auf kulturelle Teilhabe, Spiel und Freizeit, gerechte Bildungschancen und gesellschaftliche Mitwirkung wahrnehmen können.
Der erste Überblick soll zu einem umfassenden Dossier ausgebaut werden. Die BKJ freut sich über Ihre Hinweise auf interessante Praxisprojekte, Initiativen und Veranstaltungen, die an folgende Adresse geschickt werden können: presse@bkj.de

The Art Educator’s Talk

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Blog und Interview-Projekt von Gila Kolb und Cynthia Krell
Start: Januar 2016

#Forum

Wir laden Kunstvermittler_innen ein, über ihre Praxis, ihre Formate, ihre Theoriebildung und ihre Visionen zu sprechen. Wir wollen Kunstvermittler_innen und Grenzgänger_innen eine Plattform geben und hiermit verschiedenste Denkweisen und Vorstellungen von Kunstvermittlung versammeln.
#Interview

Das Interview betrachten wir als ein Medium, das Personen und ihre Ideen, Erfahrungen und Visionen temporär und in Ausschnitten abbildet. Wir glauben an das Verfassen der Gedanken beim Reden und verstehen das Interview als einen Beitrag zur Theoriebildung in der Kunstvermittlung. Zudem begreifen wir das Interview als ein experimentelles und immer noch zeitgemäßes Format, um Inhalte zu transportieren, Fragen aufzuwerfen und zugleich eine Öffentlichkeit herzustellen.
#Netzwerk

Die zeitgenössische Kunstszene ist international bestens vernetzt und befindet sich selbstverständlich in einem professionellen Austausch. Wir haben uns gefragt, warum es nicht genau so viele Foren für die Kunstvermittlung gibt.
#Auswahl

Wir haben uns an Kunstvermittler_innen gewandt, die wir persönlich kennen und/oder deren Arbeit wir schätzen.
#Wer liest?
Wir möchten damit Kunstvermittler_innen erreichen, die Inspiration, Gleichgesinnte oder Austausch suchen, Kurator_innen und Künstler_innen, die mehr über Kunstvermittlung wissen wollen, Hochschullehrer_innen, Studierende, die sich über den Beruf informieren wollen,und SIE.
#Über uns
Zwei Kunstvermittlerinnen, die sich gewundert haben, warum es einen solchen Blog noch nicht gibt. Wir unterhalten diesen Blog ehrenamtlich und verfolgen damit keine ökonomischen Interessen.

Bielefeld & Kassel, 2016.
Cynthia Krell & Gila Kolb